Klimamodellierung.

Vom einfachen Regressionsmodell bis zum komplexen Wettervorhersagemodell und von der letzten Eiszeit bis in die Zukunft

Dr. Jörg Franke

 
 


Die Datenmodellierung ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil der Klimaforschung. Je nach Zeithorizont und Fragestellung kommen Modelle ganz unterschiedlicher Komplexität zum Einsatz. Um beispielsweise Rückschlüsse aus der Dicke von Baumringen auf die Temperatur und Feuchte während der Sommermonate zu ziehen, werden in der Paläoklimatologie einfache lineare Regressionsmodelle genutzt. Am anderen Ende des Spektrums benutzen Meteorologen räumlich und zeitlich hochaufgelöste Wettervorhersagemodelle, die riesige Datenmengen von Satelliten und vom globalen Messstationen-Netz für eine gute Vorhersage benötigen.

Der Vortrag soll einerseits einen Einblick in die grundsätzliche Funktionsweise der Klima-Modellierung geben und andrerseits aufzeigen, welchen Erkenntnisgewinn sie uns erlaubt beziehungsweise wo zurzeit deren Grenzen liegen.


Jörg Franke ist Postdoc in der Gruppe Klimatologie sowie Dozent am Geographischen Institut der Universität Bern.

VORTRAG
26. Juli 2018
Beginn um 18.30 Uhr
Kirchgemeindehaus Lenk, Rawilstrasse 7, 3775 Lenk